Spätmittelalterliche Privatgefängnisse in Frankfurt

Im Jahre 1471 trifft Claus Bauare von Solmbach in Frankfurt auf Hans von Thulenberg der ihm 183 Gulden schuldet. Da Hans von Thulenberg die Zahlung seiner Schuld verweigert bringt ihn Claus Bauare vor das Frankfurter Schöffengericht. Nach dem allgemeinen Recht im Reich wurde Hans von Thulenberg in dem städtische Schuldgefängnis im Leinwandhaus untergebracht. Im Verlauf des Verfahrens wurden Claus Bauare die Besonderheiten des Frankfurter Rechtes erklärt, was in Folge zu einem Verfahren von Claus Bauare gegen die Stadt Frankfurt vor dem kaiserlichen Kammergericht in Wien führte und uns einen Einblick in die Privatgefängnisse in Frankfurt zur dieser Zeit gibt.

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„Gold & Wein – Georgiens älteste Schätze“

Im Rahmen des Ehrengast-Programms der Frankfurter Buchmesse 2018 präsentiert die Ausstellung „Gold & Wein – Georgiens älteste Schätze“ ein umfassendes Bild der frühen kulturellen Entwicklungen Georgiens vom Beginn der Landwirtschaft im Kaukasus ab 6000 v. Chr. bis zur Trialeti-Kultur der Mittelbronzezeit um 2100 – 1700 v. Chr.

Weitere Informationen finden Sie hier:

http://www.archaeologisches-museum.frankfurt.de/index.php/de/ausstellungen/gold-wein-georgiens-aelteste-schaetze

Termine Kasematten-Führung ab Juli 2018.

Es gibt wieder zahlreiche neue Termine für Führungen durch die Kasematten. Besuchen Sie Frankfurts Untergrund!

Weitere Informationen finden Sie hier:

http://www.archaeologisches-museum-frankfurt.de/index.php/de/programm/fuehrungen/34-programm/fuehrungen/124-kasematten

Merians Dedizierung eines Kupferstiches an den Senat von 1628

Merian 1628 Quelle: Wikipedia

Edle, Ehrnveste, Hochgelehrte, Ehrsame, Fursichtige unndt Hochweisse. Gepietende Grossgünstige Herren.

E. E. unndt F. W. gebe ich Matthaeus Merian Kupfer unndt Kunststecher unndt Bürger allhie inn Underthenigkeitt hiermit zu vernehmen, wie dass zuvorderst EEFW alss meiner viel unndt grossgünstigen lieben Oberkeyt, daun

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Hinterhof am Tuchgaden 9, um 1880

Die Tuchgadern oder die alten Gaden (camera antiquae) kommen unter diesem Namen schon im 14. Jahrhundert vor. Die Gasse führt von dem Markt unter dem Rothhause (dem Hause mit den 3 Säulen Roden huse das uff Suweln stet) nach der Bendergassse, bezw. dem Krautmarkt, wo der sogenannte Schöppenbrunnen steht.

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Die Anfänge des Buchdrucks zu Höchst am Main.

1 Einleitung

Die Einführung der Buchdruckerkunst in das kurmainzerische Höchst erfolgte nach der vorliegende Literatur im Jahr 1599. Der erste Drucker der uns in der Literatur1 genannt wird ist der Buchdrucker Balthasar Lipp aus Mainz und endet bereits um das Jahr 1662, als die Druckerei dem Nikolaus Heyl dem Jüngeren gehörte. Die Geschichte von Höchst als Stadt der Buchdruckkunst war nur kurz und die Liste der Bücher oder sonstiges Druckwerk ist noch kürzer. Ob es an der Lage von Höchst zwischen den Druckzentren Frankfurt und Mainz lag, den Wirren des 30 Jährigen Krieges oder das Unvermögen der Besitzer, lässt sich heute nicht mehr mit Sicherheit klären. Wahrscheinlich war es eine Mischung von vielen Gründen, das der Buchdruck in Höchst keine Blüte erreichte. Erst um das Jahre 1768 unter Kurfürst Emmerich Joseph von Mainz und dem Zuzugs der Tabakfabrik der Bolongaros erneut eine Druckerei erstand.

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