Ravenstein Plan von 1861

 

Die neun Kartenblätter des Plans erschienen 1862 im Verlag des Geographischen Instituts zu Frankfurt am Main und sind der letzte große Plan, der die Stadt noch völlig unberührt von den neuzeitlichen Straßendurchbrüchen darstellt; ausgenommen der Spindler-Plan von 1866, der jedoch nur fragmentarisch überliefert und somit unbrauchbar ist. Was seinerzeit an Ravensteins Plan bemerkenswert war, ist zum einen die Maßstabstreue, die auf Grunlage eines mathematisch durchgerechneten Koordinatensystems erzielt wurde, zum anderen die enorme Genauigkeit, zeigt er doch jede einzelne Parzelle mit Hausnummer und benennt auch selbst kleinste Seitengassen.

Umso bemerkenswerter ist diese Leistung, wenn man berücksichtigt, dass der Plan noch größtenteils in Handarbeit und ohne moderne technische Hilfsmittel entstand. Die Herstellung im chromolithograpischen Steindruckverfahren begründet zudem eine graphische Qualität, die viele modernere Verfahren nie wieder erreicht haben.

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Nördliches Westend.

Nordend.
Östliches Nordend, nördliches Ostend.
Südliches Westend.
Innenstadt.
Ostend.
Hauptbahnhof, Gutleut.
Niederrad, westliches Sachsenhausen.
Östliches Sachsenhausen, Oberrad.

Quelle: commons.wikimedia.org

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