Das Hexenplätzchen am westlichen Ende der alten Mainzergasse.

1631. Damals lebte in einem kleinen Häuschen ein altes Mütterchen. Alter und Krankheit hatten den Rücken gebeugt, die Tränenflut, die sie um ihren früh verstorbenen Mann vergossen, hatte ihre Augen entzündet und mühsam humpelte sie am Stabe dahin, fortwährend mit dem Kopf wackelnd.

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Die Gassen zwischen Römerberg und Dom.

Baldemar von Peterweil beschreibt in seinem „Liber censuum“ (1350) acht Gassen, zwischen Römerberg und Dom, die von der Straße Markt nach Süden abgehen. Bis auf das Rapunzelgässchen und der Höllgasse sind sie heute nicht mehr im Stadtbild erhalten und sind auch im Rahmen des Dom-Römer Projekts nicht rekonstruiert worden.

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Ravenstein Plan von 1861

 

Die neun Kartenblätter des Plans erschienen 1862 im Verlag des Geographischen Instituts zu Frankfurt am Main und sind der letzte große Plan, der die Stadt noch völlig unberührt von den neuzeitlichen Straßendurchbrüchen darstellt; ausgenommen der Spindler-Plan von 1866, der jedoch nur fragmentarisch überliefert und somit unbrauchbar ist. Was seinerzeit an Ravensteins Plan bemerkenswert war, ist zum einen die Maßstabstreue, die auf Grunlage eines mathematisch durchgerechneten Koordinatensystems erzielt wurde, zum anderen die enorme Genauigkeit, zeigt er doch jede einzelne Parzelle mit Hausnummer und benennt auch selbst kleinste Seitengassen.

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Die Römerberg Ostzeile auf Photos.

1 Großer und Kleiner Engel
Das Haus Großer und Kleiner Engel mit der Adresse Römerberg Nr. 28 wurde 1562 erbaut. Vom 16. bis ins 19. Jahrhundert hieß es auch Die Wechsel oder Zum Wechsel, nach einer dort gelegenen Wechselstube. Es steht auf drei Seiten frei auf einer Grundfläche von 47 m². Bei einer Rekonstruktion 1905 wurden die ursprünglich als Doppelhaus konstruierten Häuser Großer Engel und Kleiner Engel zusammengelegt und das reich verzierte Fachwerk des ersten Obergeschosses freigelegt. Das bei der Rekonstruktion 1981 bis 1983 freigestellte Fachwerk der beiden oberen Vollgeschosse und der beiden Dachgeschosse ist eine Neuschöpfung, da die genaue Konstruktion der früher verschieferten Fassade nicht dokumentiert ist.

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Die Geschichte der „Wilhelm Musch Schirn“ (Bildmitte) am Rothen Haus am Markt.

Die Familie Musch stammt aus Florstadt bei Friedberg und ist dort erst ab 1764 gesichert nachweisbar. Der Begründer der Metzgerlinie ist der Philipp Karl Musch der seine Metzgerei im Jahre 1860 eröffnete. Philipp Karl Musch hatte sechs Söhne die alle Metzger wurden. Sein Sohn Philipp war der erste Musch der um 1881 nach Frankfurt ging und im Sandweg 18 eine Metzgerei eröffnete. Bereits im Jahre 1900 zieht er mit seinem Geschäft und Wohnung in den Sandweg 22. Bis zu seinem Tod im Jahre 1934 blieb er, auch als Eigentümer, in dem Haus wohnen. Philipp Musch verstarb kinderlos.

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