Die Anfänge des Buchdrucks zu Höchst am Main.

1 Einleitung

Die Einführung der Buchdruckerkunst in das kurmainzerische Höchst erfolgte nach der vorliegende Literatur im Jahr 1599. Der erste Drucker der uns in der Literatur1 genannt wird ist der Buchdrucker Balthasar Lipp aus Mainz und endet bereits um das Jahr 1662, als die Druckerei dem Nikolaus Heyl dem Jüngeren gehörte. Die Geschichte von Höchst als Stadt der Buchdruckkunst war nur kurz und die Liste der Bücher oder sonstiges Druckwerk ist noch kürzer. Ob es an der Lage von Höchst zwischen den Druckzentren Frankfurt und Mainz lag, den Wirren des 30 Jährigen Krieges oder das Unvermögen der Besitzer, lässt sich heute nicht mehr mit Sicherheit klären. Wahrscheinlich war es eine Mischung von vielen Gründen, das der Buchdruck in Höchst keine Blüte erreichte. Erst um das Jahre 1768 unter Kurfürst Emmerich Joseph von Mainz und dem Zuzugs der Tabakfabrik der Bolongaros erneut eine Druckerei erstand.

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Die Römerberg Ostzeile auf Photos.

1 Großer und Kleiner Engel
Das Haus Großer und Kleiner Engel mit der Adresse Römerberg Nr. 28 wurde 1562 erbaut. Vom 16. bis ins 19. Jahrhundert hieß es auch Die Wechsel oder Zum Wechsel, nach einer dort gelegenen Wechselstube. Es steht auf drei Seiten frei auf einer Grundfläche von 47 m². Bei einer Rekonstruktion 1905 wurden die ursprünglich als Doppelhaus konstruierten Häuser Großer Engel und Kleiner Engel zusammengelegt und das reich verzierte Fachwerk des ersten Obergeschosses freigelegt. Das bei der Rekonstruktion 1981 bis 1983 freigestellte Fachwerk der beiden oberen Vollgeschosse und der beiden Dachgeschosse ist eine Neuschöpfung, da die genaue Konstruktion der früher verschieferten Fassade nicht dokumentiert ist.

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Die Geschichte der „Wilhelm Musch Schirn“ (Bildmitte) am Rothen Haus am Markt.

Die Familie Musch stammt aus Florstadt bei Friedberg und ist dort erst ab 1764 gesichert nachweisbar. Der Begründer der Metzgerlinie ist der Philipp Karl Musch der seine Metzgerei im Jahre 1860 eröffnete. Philipp Karl Musch hatte sechs Söhne die alle Metzger wurden. Sein Sohn Philipp war der erste Musch der um 1881 nach Frankfurt ging und im Sandweg 18 eine Metzgerei eröffnete. Bereits im Jahre 1900 zieht er mit seinem Geschäft und Wohnung in den Sandweg 22. Bis zu seinem Tod im Jahre 1934 blieb er, auch als Eigentümer, in dem Haus wohnen. Philipp Musch verstarb kinderlos.

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