Die Michaels-Kapelle (vor 1288 – † 1830, Domplatz)

Dass die Michaels-Kapelle auf dem Kirchhof der Pfarrkirche (Dom) eine Kapelle ist die von Ludwig dem Deutschen zum Bau des Domes niedergelegt wurde und an ihrer neuen Stelle wieder errichtet wurde, ist nicht gesichert.

Die Kapelle auf dem Ulrich-Plan von 1811.

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Spätmittelalterliche Privatgefängnisse in Frankfurt

Im Jahre 1471 trifft Claus Bauare von Solmbach in Frankfurt auf Hans von Thulenberg der ihm 183 Gulden schuldet. Da Hans von Thulenberg die Zahlung seiner Schuld verweigert bringt ihn Claus Bauare vor das Frankfurter Schöffengericht. Nach dem allgemeinen Recht im Reich wurde Hans von Thulenberg in dem städtische Schuldgefängnis im Leinwandhaus untergebracht. Im Verlauf des Verfahrens wurden Claus Bauare die Besonderheiten des Frankfurter Rechtes erklärt, was in Folge zu einem Verfahren von Claus Bauare gegen die Stadt Frankfurt vor dem kaiserlichen Kammergericht in Wien führte und uns einen Einblick in die Privatgefängnisse in Frankfurt zur dieser Zeit gibt.

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Merians Dedizierung eines Kupferstiches an den Senat von 1628

Merian 1628 Quelle: Wikipedia

Edle, Ehrnveste, Hochgelehrte, Ehrsame, Fursichtige unndt Hochweisse. Gepietende Grossgünstige Herren.

E. E. unndt F. W. gebe ich Matthaeus Merian Kupfer unndt Kunststecher unndt Bürger allhie inn Underthenigkeitt hiermit zu vernehmen, wie dass zuvorderst EEFW alss meiner viel unndt grossgünstigen lieben Oberkeyt, daun

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Hinterhof am Tuchgaden 9, um 1880

Die Tuchgadern oder die alten Gaden (camera antiquae) kommen unter diesem Namen schon im 14. Jahrhundert vor. Die Gasse führt von dem Markt unter dem Rothhause (dem Hause mit den 3 Säulen Roden huse das uff Suweln stet) nach der Bendergassse, bezw. dem Krautmarkt, wo der sogenannte Schöppenbrunnen steht.

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Das Hexenplätzchen am westlichen Ende der alten Mainzergasse.

1631. Damals lebte in einem kleinen Häuschen ein altes Mütterchen. Alter und Krankheit hatten den Rücken gebeugt, die Tränenflut, die sie um ihren früh verstorbenen Mann vergossen, hatte ihre Augen entzündet und mühsam humpelte sie am Stabe dahin, fortwährend mit dem Kopf wackelnd.

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Die Gassen zwischen Römerberg und Dom.

Baldemar von Peterweil beschreibt in seinem „Liber censuum“ (1350) acht Gassen, zwischen Römerberg und Dom, die von der Straße Markt nach Süden abgehen. Bis auf das Rapunzelgässchen und der Höllgasse sind sie heute nicht mehr im Stadtbild erhalten und sind auch im Rahmen des Dom-Römer Projekts nicht rekonstruiert worden.

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