Frühe römische Fundstellen in Höchst und Nied

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B = Befund, M = Münze, K = Keramik, E = Einzelfund, TO = Töpferofen; A 1 – 9 Höchst-Altstadt, O 1 – 6 Höchst-Ost, N 1 – 3 Nied.
Nach: Kubon, Rolf: Forschung zum römischen Höchst. in: Schriften des Archäologischen Museums Frankfurt 23/1, Frankfurt 2011

Die Anfänge des Buchdrucks zu Höchst am Main.

1 Einleitung

Die Einführung der Buchdruckerkunst in das kurmainzerische Höchst erfolgte nach der vorliegende Literatur im Jahr 1599. Der erste Drucker der uns in der Literatur1 genannt wird ist der Buchdrucker Balthasar Lipp aus Mainz und endet bereits um das Jahr 1662, als die Druckerei dem Nikolaus Heyl dem Jüngeren gehörte. Die Geschichte von Höchst als Stadt der Buchdruckkunst war nur kurz und die Liste der Bücher oder sonstiges Druckwerk ist noch kürzer. Ob es an der Lage von Höchst zwischen den Druckzentren Frankfurt und Mainz lag, den Wirren des 30 Jährigen Krieges oder das Unvermögen der Besitzer, lässt sich heute nicht mehr mit Sicherheit klären. Wahrscheinlich war es eine Mischung von vielen Gründen, das der Buchdruck in Höchst keine Blüte erreichte. Erst um das Jahre 1768 unter Kurfürst Emmerich Joseph von Mainz und dem Zuzugs der Tabakfabrik der Bolongaros erneut eine Druckerei erstand.

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